Die „Rheinische Post“ begleitete diese Lyrik-Demo tapfer bei 35 Grad im Schatten bis zum Schluss. Zeitgenössische Werke zu Beuys, Johanna Ey, zum einstigen Schloßbrand bis hin zu Löwensenf standen auf der Leseagenda. Die Banderolen der Zuhörer forderten: Ein Künstlerhaus für Düsseldorf, mehr Trinkbrunnen in der Altstadt und mehr Bäume als Schattenspender. Der Burgplatz hätte es nötig. Diese Aufforderungen dienen als Optimierung der Altstadt. Ein Trinkbrunnen kam immerhin schon zustande. Und wie sieht es mit Lyriktafeln entlang der Rheinpromenade aus? Das wäre mal etwas für den geistigen Konsum.
Es wurde vorwiegend an schattigen Plätzen gelesen. Anschließend ging es zu einem Eiskaffee an den Schlossturm. Rhein-Autoren sind gesellig.
